Wenn’s mal wieder etwas länger dauert Die Blaser Sitzgelegenheit

Im 19. Jahrhundert wurde der Rucksack zum treuen Begleiter für alle, die draußen unterwegs sind – egal ob Wanderer, Abenteurer oder Jäger. Die Idee, viel Ausrüstung bequem auf dem Rücken zu tragen, war Gold wert. Den klassischen Jagdrucksack, wie wir ihn heute kennen, hat zwar niemand allein erfunden, aber Ole F. Bergan hat 1908 den ersten modernen Rucksack mit Rahmen gebaut. Nach einer langen Jagd, bei der ihm das Gepäck die Haut wund scheuerte, kam ihm die zündende Idee: Ein Rahmen aus Stahlrohren, kombiniert mit Lederriemen – und schon war das Problem gelöst. 1909 gab’s dafür sogar ein Patent. Seitdem ist der Rucksack aus der Jagd nicht mehr wegzudenken. Die Entwicklung in den nächsten Jahren wurde perfektioniert und brachte viele neue Modelle hervor. 

Blaser Sitzrucksack
Blaser Sitzrucksack

Du kennst das: Die Drückjagd steht an, aber statt eines komfortablen Drückjagdbocks wirst du an einen Platz angestellt, wo Stehen angesagt ist. Drei, vier Stunden volle Konzentration, das Wild im Blick, die Muskeln langsam am Limit. Genau hier schlägt die Stunde des Sitzrucksacks.

Sitzkomfort, der überzeugt – auch ohne Rückenlehne

Was mir an diesem Modell besonders gefällt: Von außen sieht der Rucksack gar nicht nach Sitzgelegenheit aus. Kein klobiges Gestell, keine auffällige Rückenlehne – stattdessen ein schlanker, unauffälliger Begleiter, der trotzdem mit einem stabilen Aluminiumrahmen punktet. Das sorgt für einen statischen, aber keineswegs klobigen Eindruck. Du sitzt bequem, hast alles griffbereit und kannst dich voll auf die Jagd konzentrieren.

Blaser Sitzrucksack
Blaser Sitzrucksack

I

Vielseitig einsetzbar – nicht nur für die Jagd

Nach der Jagd, wenn das Signal „Abblasen“ ertönt und der Hahn in Ruh’ ist, zeigt der Sitzrucksack seine zweite Stärke: Beim Schüsseltreiben am Lagerfeuer hast du garantiert einen Platz in der ersten Reihe.Und wenn du viel mit dem Zug unterwegs bist, kennst du das Problem mit der Sitzplatzreservierung. Mit dem Sitzrucksack bist du immer flexibel – egal, ob im überfüllten Zug oder im Hörsaal, auf langen Wandertouren oder beim Angeln am See. Wo steht geschrieben, dass ein Jagdrucksack nur im Revier zum Einsatz kommen darf?

Blaser Sitzrucksack
Blaser Sitzrucksack

Stauraum und Robustheit – alles, was du brauchst

Munition, zusätzliche Kleidung, Verpflegung, Fernglas – die geräumige Haupttasche schluckt alles, was du für einen langen Jagdtag brauchst. Das Futter aus Polyester und Cotton-Canvas macht den Rucksack robust und wetterfest, das gepolsterte Deckelfach sorgt für angenehmes Sitzen, selbst auf unebenem Untergrund. Die aufgesetzten Fronttaschen mit Reißverschluss bieten schnellen Zugriff auf wichtige Utensilien, und die Molleschlaufen an den Seiten sind ideal, um zusätzliche Taschen oder Equipment zu befestigen.

Tipp: der Rucksack dient auch als Teckeltransporter

Technische Details im Überblick

  1. Stabiles Aluminiumgestell – hält laut Hersteller bis zu 140 kg aus.
  2. Futter aus Polyester und Cotton-Canvas – strapazierfähig und wetterfest
  3. Gepolstertes Deckelfach – für extra Sitzkomfort
  4. Fronttaschen mit Reißverschluss – für schnellen Zugriff
  5. Molleschlaufen – für individuelles Zubehör
  6. Volumen: ca. 32 l
  7. Maße: 54 x 27 x 23 cm
  8. Gewicht: 2,4 kg
Blaser Sitzrucksack
Blaser Sitzrucksack

Mein Fazit

Der Blaser Sitzrucksack ist für mich mehr als nur ein Jagd-Gadget. Er ist ein treuer Begleiter für alle, die draußen unterwegs sind – egal, ob auf der Pirsch, oder auf kleinen Reisen. Er verbindet Funktionalität mit Komfort und sieht dabei noch richtig gut aus. Für alle, die auf der Jagd nicht nur auf Beute, sondern auch auf Bequemlichkeit aus sind, ist dieser Rucksack ein echter Mehrwert. Tipp: Bei Frankonia bekommt ihr den Rucksack.

Hast du schon Erfahrungen mit Sitzrucksäcken gemacht? Schreib mir gern in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Geschichten aus dem Revier!

Salü, Servus & Waidmannsheil Tom

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