Glock clock

GW-27-1-24 ist Glocks aktuelle Limited-Edition

 Glock. Der Name steht seit Jahrzehnten für Zuverlässigkeit, Präzision und ein Design, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Was viele vielleicht nicht auf dem Schirm haben: Die Österreicher bauen seit einigen Jahren auch Uhren. Und zwar ernsthaft.

Die GW-27-1-24 ist Glocks aktuelles Limited-Edition-Flaggschiff – ein Titan-Chronograph, der auf genau 7.500 Stück weltweit begrenzt ist. Ich hab die Uhr eine Weile am Handgelenk gehabt und für Euch beim Sport auf dem Ansitz und im Alltag  ausprobiert.

Erster Eindruck: Taktisch ohne Getue

GW-27-1-24 ist Glock
©Tom Tittmann

Aus der Box kommt die Uhr in einem robusten Kunststoffkoffer mit geformtem Inlay – typisch Glock, zweckmäßig, keine Spielerei. Wer eine Hochglanz-Schatulle mit Seidenkissen erwartet, ist hier falsch. Wer Funktion schätzt, liegt goldrichtig.

Schon beim Rausnehmen fällt auf: Die Uhr ist leichter als erwartet. Das liegt am Titangehäuse, das schwarz PVD-beschichtet ist und mit 44 mm Durchmesser eine ordentliche Präsenz am Handgelenk hat. Trotz der Größe geht’s nicht in Richtung Protzuhr – das Design ist taktisch, klar, ohne übertriebene Schnörkel.

Das Zifferblatt ist schwarz, der äußere Rand armeegrün. Drei Hilfszifferblätter (kleine Sekunde, 30-Minuten-Zähler, 12-Stunden-Zähler) gliedern die Fläche. Und dann ist da noch das Detail, das Glock-Fans sofort entdecken: Die 12-Stunden-Zähler-Öffnung ist in Form eines 9mm-Patronenbodens gestaltet – mit rotem Akzent. Dezenter Verweis auf die Wurzeln der Marke. Ich finds gelungen.

Verarbeitung: Solide bis in die Krone

©Tom Tittmann

Die Krone ist verschraubt und mit dem charakteristischen Patronenzünder-Motiv in Rot geätzt – zwischen grün eloxierten Chronographendrückern. Das ist kein aufgesetzter Gimmick, das ist handwerklich durchdacht.

Das Saphirglas ist 2 mm stark – deutlich dicker als bei vielen Konkurrenten im ähnlichen Preissegment. Ich hab die Uhr mehrfach angestoßen (passiert beim Jagen nun mal), kein einziger Kratzer. Das gibt Vertrauen.

Der Gehäuseboden ist ebenfalls verschraubt, die Krone hat einen Flankenschutz. Die Wasserdichtigkeit liegt bei 20 ATM – das ist für eine Outdoor-Uhr mehr als ausreichend, auch für den Einsatz im Regen oder am Wasser.

Tragekomfort: Zwei Bänder, zwei Welten

Glock
©Tom Tittmann

Die Uhr kommt mit zwei Bändern:

  1. Grünes Silikonband mit dem typischen RTF-Muster von Glock – leicht griffig, hautfreundlich, schnell zu wechseln

  2. Schwarzes Mesh-Band aus PVD-beschichtetem Edelstahl – für den gepflegten Abend oder das Meeting

Beide Bänder haben Sicherheitsfaltschließen mit Glock-Logo. Der Wechsel geht dank Quick-Release-Mechanismus in Sekunden. In der Praxis: Das Silikonband ist mein Daily Driver auf dem Ansitz und draußen, das Mesh-Band kommt beim Gesellschaftsjagen zum Einsatz, wenn’s etwas schicker sein darf, oder man am Abend zum ausgehen mal die Waldkleidung an den Haken hängt. Ja, auch das kommt bei uns mal vor. Selten, aber es passiert. Und wenn es dann passiert, darf auch die Uhr mal das kleine Schwarze anlegen. Die Kanten der Lünette sind mit Zierschrauben versehen – das sieht nicht nur gut aus, sondern gibt beim Greifen ein angenehmes Gefühl unter den Fingern.

 

Werk und Funktion: Swiss Made ohne Ausrede

Glock
©Tom Tittmann

Im Innern tickt ein Schweizer Quarzwerk von Ronda – Swiss Made, präzise, wartungsarm. Ja, kein Automatikwerk. Aber für eine Outdoor-Uhr, die im Einsatz sein soll statt im Tresor, ist ein gut gemachtes Quarzwerk die ehrlichere Wahl. Keine Gangreserve, die ablöst, wenn man drei Tage auf dem Stand sitzt. Batterie rein, tickt.

Die Leuchtmasse auf Zeigern und Indizes (Swiss Super-LumiNova®) funktioniert tadellos – ich hab die Uhrzeit auf dem Hochsitz im Dunkeln problemlos ablesen können. Kein Kneifen und Rätselraten.

Die Chronographenfunktion stoppt sauber auf Sekunde, der 30-Minuten-Zähler ist ordentlich ablesbar, der Datumszeiger sitzt leicht schräg bei 4 Uhr – ein kleines Detail, das dem Zifferblatt zusätzlich Asymmetrie gibt.

Was mich stört

©Tom Tittmann

Ehrlich ist ehrlich: Einen kleinen Kritikpunkt hab ich dann doch.

Die Drücker für den Chronographen könnten etwas knackiger sein. Sie funktionieren, aber der Druckpunkt ist etwas weich – wer gewohnt ist, mit dem Daumen sauber zu starten/stoppen, muss sich kurz eingewöhnen. Kein K.O.-Kriterium, aber bei einer Uhr in dieser Preisklasse darf man das ansprechen.

Fazit: Eine Uhr mit Haltung

Glock
©Tom Tittmann

Die Glock Precision GW-27-1-24 ist keine Uhr für jeden – und das ist gut so. Sie richtet sich an Leute, die Funktion über Firlefanz stellen, die Glock-DNA mögen und eine ehrlich gemachte Outdoor-Uhr suchen, die sowohl im Revier als auch im Alltag eine gute Figur macht.

Das Titangehäuse, das Saphirglas, das Schweizer Uhrwerk, 20 ATM – das ist kein aufgebauschtes Marketingbingo, das sind tatsächlich die Specs, die man in dieser Kombination nicht bei jeder Uhr findet.

Wenn du Glock-Fan bist und eine Uhr suchst, die das Ethos der Marke am Handgelenk trägt: Zugreifen.

Mein Fazit? Waidmannsheil, Glock. Das sitzt.

Exklusiv für Fette-Beute-Leser: 15% Rabatt

Clock
©Tom Tittmann

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Der Code gilt solange der Vorrat reicht – und bei 7.500 Stück weltweit kann das schneller gehen als gedacht. Also nicht zu lange warten.

Salü, Servus und Waidmannsheil

Andy

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