Leicht, lecker, langlebig 

Wenn der Magen knurrt wie bei einem gereizten Dachs

Draußen unterwegs zählt jede Minute – und vor allem das richtige Essen. Gefriergetrocknete Outdoor-Mahlzeiten sind dabei echte Helden im Rucksack. Warum? Ganz einfach: Sie sind leicht, praktisch, halten ewig frisch und geben ordentlich Power.

Der Clou bei der Gefriertrocknung
©Tom Tittmann

Der Clou bei der Gefriertrocknung

Das Essen wird schonend getrocknet, dabei bleiben fast alle Aromen und Nährstoffe erhalten. Kein Vergleich zu den üblichen Tütensuppen, die oft fade und künstlich schmecken. Stattdessen gibt es richtig gute, abwechslungsreiche Gerichte, die auch nach Wochen oder Monaten noch haltbar sind.

Kein Vergleich zu den üblichen Tütensuppen,
©Tom Tittmann

Ein weiterer Pluspunkt

das geringe Gewicht. Gerade wenn du stundenlang durch Wald und Berge ziehst, macht jedes Gramm weniger einen Unterschied. Und weil die Mahlzeiten lange haltbar sind, kannst du sie problemlos auf Vorrat legen – ideal für spontane Trips oder längere Touren.

Besonders praktisch ist die robuste Verpackung. Man kann die Nahrung direkt darin zubereiten und auch gleich daraus essen – für Wanderungen, Bushcraft oder mehrtägige Touren ist das wirklich sinnvoll gelöst.

Die Zubereitung
©Tom Tittmann

Die Zubereitung

So simpel wie einfach. Jeder, der kein Wasser anbrennen lässt, kriegt das hin: Heißes Wasser in den Beutel, umrühren, ziehen lassen und genießen. Ja, genießen. Es ist zwar Outdoor-Trekkingnahrung, aber man kann sie wirklich essen – und sie schmeckt auch. Versprochen.

Tactical Foodpack
©Tom Tittmann

Was schmeckt, was nicht?

Ich habe verschiedene Gerichte ausprobiert. Geschmacklich liegt Tactical Foodpack klar über vielen klassischen Trekkingmahlzeiten. Vor allem die Pasta- und Kartoffelgerichte schmecken überraschend natürlich und nicht nach „Chemiebaukasten“ – zumindest empfinden das meine persönlichen Geschmacksnerven so. Favorit? Eindeutig der Beef Burgundy Stew – ordentliche Würze, kein pappiges Einheitsaroma, und die Konsistenz stimmt nach der Quellzeit auch wirklich. Ganz ehrlich: Nicht jede Sorte ist ein Volltreffer. Manche Gerichte sind richtig stark, andere eher durchschnittlich – wie bei fast allen Outdoor-Food-Marken. Trotzdem gehört Tactical Foodpack geschmacklich und von der Qualität aktuell zu den besseren. Kein Luxusessen – aber erstaunlich nah dran, wenn man irgendwo mitten im Nirgendwo sitzt.

Was schmeckt, was nicht?
©Tom Tittmann

Der Fire Pot – genial simpel

Der Fire Pot ist mein persönlicher Favorit aus dem Tactical Foodpack-Universum. Ein kleines, flaches Töpfchen gefüllt mit Bioethanol-Gel. Deckel auf, Feuerzeug dran, und man hat eine ruhige, saubere Flamme. Kein Rauch, keine Asche, kein Gestank. Man stellt die Foodpack-Beutel auf zwei Steine oder Tassen – schon hat man einen improvisierten Kochplatz. Ja, ihr habt richtig verstanden: Im Beutel wird gekocht. Der hält das aus und spielt da auch mit. Mit einer Füllung sollen bis zu zehn Mahlzeiten erwärmt werden können. In der Praxis habe ich knapp acht rausgeholt – dann war Schluss. Das Ding ist wetterfest, was nicht heißt, dass es im Sturm lodernd brennt – bei böigem Wind braucht man einen windgeschützten Platz.

Der Fire Pot – genial simpel
©Tom Tittmann

Fazit aus dem Schwarzwald

Tactical Foodpack macht, was es verspricht: praxistaugliche Outdoornahrung für Leute, die unterwegs nicht auf warmes Essen verzichten wollen, aber auch keinen Koffer an Kochausrüstung schleppen möchten. Die Gerichte sind leicht, extrem unkompliziert zuzubereiten und liefern ordentlich Energie für lange Touren. Der Fire Pot ergänzt das System sinnvoll. Wer kein offenes Feuer machen kann oder will, greift zur Heater Bag. Wer etwas mehr Zeit und einen windstillen Fleck hat, ist mit dem Fire Pot gut bedient – günstiger im Betrieb und irgendetwas an einer echten kleinen Flamme ist einfach befriedigender als chemische Erwärmung. Ich habe beides im Gepäck – je nach Situation.

Salü, Servus und Waidmannsheil

Andy

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