Grillgenuss mit Suchtfaktor!

Vorbereitungszeit 15 Minuten Min.
Zubereitungszeit 10 Minuten Min.
Ruhezeit 5 Minuten Min.
Portionen: 2 Personen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Zutaten
Methode
- Vorbereitung ist allesIch pariere das Hirschfleisch ganz vorsichtig: Silberhäute und Sehnen schneide ich weg, die dünne Fettschicht lasse ich dran. Die schmilzt beim Grillen und sorgt dafür, dass das magere Fleisch schön saftig bleibt. WichtigDie Steaks mindestens 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur bekommen. Kaltes Fleisch auf den heißen Grill? Das gibt außen verbrannte Steaks und innenrohes Fleisch – das will niemand!Dann tupfe ich die Steaks mit Küchenpapier trocken, denn Feuchtigkeit auf der Oberfläche verhindert eine schöne Kruste.Marinade ansetzenIn einer flachen Schale mische ich Olivenöl mit Rosmarin, Thymian, Knoblauch und den angedrückten Wacholderbeeren. Die Steaks lege ich hinein und wende sie mehrmals, damit sie die Aromen aufnehmen. 30 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen – nicht länger, sonst wird die Oberfläche zu weich für die Kruste.Grill anheizenIch heize meinen Grill richtig heiß vor, so um die 300 Grad. Dann richte ich eine direkte Zone über der Glut ein und eine indirekte Zone daneben, wo keine direkte Hitze hinkommt. Die Kohle verteile ich nur auf eine Hälfte.So mache ich dasDie Steaks hole ich aus der Marinade, streife das überschüssige Öl ab und pinsle sie dünn mit Butterschmalz ein.Das hat einen höheren Rauchpunkt als Olivenöl und sorgt für diese perfekte, knusprige Kruste.Dann kommen die Steaks auf die direkte Hitze – 1,5 bis 2 Minuten pro Seite, ohne sie zu bewegen. Erst wenden, wenn sie sich ganz leicht vom Rost lösen. So entstehen die schönen Grillstreifen und eine karamellisierte Oberfläche. Danach schiebe ich die Steaks auf die indirekte Zone, schließe den Deckel und lasse sie sanft weitergaren, bis die Kerntemperatur 56 bis 58 Grad erreicht ist – das ist für mich das perfekte medium-rare. Ein Fleischthermometer ist hier echt Gold wert. Ruhen lassen & würzenWenn die Steaks fertig sind, lege ich sie auf ein Brett, decke sie locker mit Alufolie ab und lasse sie 5 Minuten ruhen. Erst jetzt würze ich mit Salt Flakes und frisch gemahlenem Pfeffer – Salz vor dem Grillen würde dem Wildfleisch zu viel Feuchtigkeit entziehen und es trocken machen.
Meine Tipps für für Euch
Wild vom Grill ist kein Hexenwerk, aber die kleinen Details machen den Unterschied zwischen „ganz okay“ und „unvergesslich“.
Ich schwöre auf grobe Buchenholzkohle – die sorgt für starke Hitze, lange Glutdauer und ein stabiles Glutbett. Perfekt für alle, die gerne und viel grillen.
Ein Fleischthermometer ist euer bester Freund, wenn es um die perfekte Garstufe geht.
Persönliche Empfehlungen (keine Werbung, nur meine Favoriten)
- Buchenholzkohle: https://www.brennholz-moser.de
- Spätburgunder vom Kaiserstuhl: https://sasbacher.de
- Opinel Küchenmesser sorry, weiß nicht mehr wo ich es gekauft habe
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Mit diesem Rezept bringst du den puren Geschmack aufs Brett– außen kross, innen rosa und saftig.
Salü, Servus & Waidmannsheil Tom

